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Umgebungsvariablen

ClassiX® Umgebungsvariablen

Die im Folgenden aufgeführten Umgebungsvariablen für ClassiX teilen sich auf in System-, Anwender- und ObjectStore-Umgebungsvariablen. Systemvariablen werden durch das ClassiX® Basissystem selbst ausgewertet, Anwendervariablen steuern Anwendungs- und Anwenderspezifische Einstellungen. Es werden hier die ObjectStore Umgebungsvariablen aufgelistet, die normalerweise für einen Betrieb mit ClassiX notwendig sind. Hilfe zum Arbeiten mit Umgebungsvariablen finden Sie hier.

Umgebungsvariablen müssen nicht unbedingt vor dem Start von ClassiX gesetzt werden. Statt dessen können Sie auch mit dem Parameter -E an ClassiX übergeben werden (z.B. -ECX_LOGGING_INI=logging.ini).

System-Umgebungsvariablen

Die meisten der folgenden Umgebungsvariablen können auch in der Datei classix.cfg im Startverzeichnis gesetzt werden. In dieser Datei werden die Variablen klein geschrieben und das "CX_" weggelassen.

Name Beschreibung Wert Bemerkung
CX_ABEND Protokoll bei ClassiX® Abbruch.  String, Logfile-Name.
Default: CX_SYSTEM\CXAbend.log oder CX_ROOTDIR\system\CXAbend.log
nur für ClassiX®-Supervisor
CX_APPSWH Verzeichnisname für InstantView®-Module.

String
Default: CX_ROOTDIR\appswh

 
CX_BIRT_DEBUG_CONSOLE Flag, ob beim Aufruf von Birt eine Konsole geöffnet werden soll String (z.B. TRUE oder ON)
Default: nicht definiert
Wenn der Aufruf von Birt-Reports nicht funktioniert kann die Konsole eingeschaltet werden, um die Fehlermeldungen beim Aufruf zu sehen. Verläuft der Aufruf erfolgreich wird die Konsole automatisch wieder geschlossen.
BIRT_HOME In diesem Verzeichnis werden die BIRT Programme gesucht BIRT_HOME=c:\programme\birt-runtime-osgi-3_7_2 Wird über die allg. Windows-Umgebungsvariable auf dem PC oder über die aufrufende Batchdatei definiert.
CX_BITMAP Verzeichnisse, in denen Bitmaps gesucht werden String
Default: CX_ROOTDIR\bmp
die Verzeichnisse werden durch Semikolon getrennt und in der angegeben Reihenfolge durchsucht
CX_CACHE_SIZE_FACTOR Anteil, den der ObjectStore Cache vom freien Speicher erhalten soll. Es wird empfohlen diese anstatt der OS_CACHE_SIZE Umgebungsvariablen zu setzen, da hiermit die Cache Größe sich dynamisch der Größe des Client Arbeitsspeichers anpasst. Zahl
Default: 25
in %

CX_CHANGELOG_DIR
198837

Setzt das Verzeichnis, in welches der die Änderungshistorie-Logs geschrieben werden.
Beeinflusst die Variable CX_CHANGELOGFILENAME für die logging.ini.
String
Default: System\Changelog
Wenn log4cplus.OrganizeLogsByDate in der logging.ini gesetzt ist, werden die Changelogs in Unterverzeichnissen nach dem aktuellen Datum einsortiert /YYYY/MM/DD
CX_CLUSTERING Pattern  Zahl < 256
Default: 0
steuert die Master / Slave-Objekt Kriterien für das Clustering 
CX_CORBA_HOSTNAME Name des CORBA-Server Objekts im NamingService String

Sollte nur verwendet werden, wenn ein eindeutiger Name sinnvoll ist. Für Skalierbarkeit oder Ausfallsicherheit sollte lieber die Namenshierarchie ausgenutzt werden.

CX_CORBA_OPTIONS Initialisierungswerte an die CORBA-Initialisierungsroutine (z.B. um den NamingService auszuwählen). z.B. -ORBInitRef NameService=corbaloc:iiop:liserver:1245/NameService  
CX_CORBA_PROJECT Der Name des CORBA-Projekts. String Repräsentiert den mittleren Bestandteil der Namenshierarchie und sollte CX_CORBA_HOSTNAME vorgezogen werden.
CX_CRASHDUMP_DIR Verzeichnis für die Crashdump-Dateien String
Default: CX_SYSTEM_OUT

Mit dieser Umgebungsvariablen kann das Zielverzeichnis für Crashdump-Dateien gesetzt werden (siehe  CX_CRASHDUMP_MODE). Hier wird keine Datumsverzeichnisstruktur angelegt.

Ist CX_CRASHDUMP_DIR nicht gesetzt, dann werden Crashdumps direkt neben den Log-Dateien abgelegt.

CX_CRASHDUMP_MODE Detail-Level des Crashdumps Zahl
Default: 0
Wenn eine ClassiX-Anwendung abstürzt wird automatisch ein Crash-Dump-File geschrieben, das Informationen über die Anwendung zum Zeitpunkt des Absturzes enthält. Die Dateien werden in das System-Verzeichnis oder das durch CX_CRASHDUMP_DIR gesetzte Verzeichnis geschrieben und haben den Namen "CXcrash_.dmp". Sie dienen zusammen mit den Log-Files den ClassiX-Basis-Entwicklern zur Analyse des Problems, um den Grund für den Absturz zu erkennen und zu beheben.

Über diese Umgebungsvariable lässt sich der Informationsumfang des Dump-Files einstellen. Momentan werden zwei Levels unterstützt:

  • 0: Default, minimale Informationen. Dateigröße typischerweise 30-100 KB.
  • 1: Maximale Informationen. Der gesamte Speicher des Prozesses wird herausgeschrieben, die Dateien können also mehrere 100 MB groß werden.
CX_DATABASE voller Pfad der ersten Datenbank Voller Pfad der Datenbank-Datei CLASSIX.INI-Umgebungsvariable. Siehe auch die Hinweise zur Absicherung der Datenbank
CX_DB_DEFAULT_MODE Standard Öffnungsmodus der Datenbank WRITE, KEEP_UPDATE oder READ_ONLY Wird ein Transaktion automatisch geöffnet, kann bei WRITE geschrieben werden, bei READ_ONLY nicht, da die Datenbank im MVCC Modus geöffnet ist. KEEP_UPDATE öffnet die Datenbak wie im WRITE Modus, allerdings werden BeginTXN(READ) Anweisungen (zum Umschalten in den MVCC Modus) ignoriert.
CX_DEBUG_RCB_QUEUE Debugging von Deadlock Retry String, true oder false
Default: false
Lässt die Logfiles deutlich größer werden, daher nur bei einzelnen Clients einsetzen!
CX_DIALOG_TIMEOUT Zeitintervall für den Timeout bei Dialogen definieren 30s Gültige Zeiteinheit z.b. 10s, 10min, 10h... 
CX_DIFF_EDITOR Pfad zum Vergleichstool, das zum Vergleich der Layout-Files genutzt werden soll Voller Pfad zum Vergleichstool Falls die Umgebungsvariable nicht gesetzt ist oder auf ein Vergleichstool zeigt, das in ClassiX nicht bekannt ist (momentan ist nur EXAMDIFF implementiert), wird das Windows interne Standardvergleichstool genutzt ("FC").
CX_DUMP_ON_EXCEPTIONS Erzeuge bei Fehlern einen Crashdump Zahlen, getrennt durch , oder ; Beim Auftreten einer der angegebenen Exceptions wird ein Crashdump geschrieben werden. Der Inhalt bestimmt sich durch den eingestellten Crashdump-Modus. Das File liegt im eingestellten Verzeichnis (siehe CX_CRASHDUMP_DIR) und ist benannt: "CXcrash_excp.dmp".

Diese Einstellung sollten nur zu Debugging-Zwecken verwendet werden. Das Schreiben eines Dumpfiles beim Auftreten eines Fehlers kann zu einer spürbaren Blockade der Anwendung führen.

CX_EDITOR Pfad zum Texteditor und Aufrufparameter (s. Monitor-Window) Eclipse
C:\eclipse\eclipse.exe %s+%d:%d

Achtung!
Pfadnamen mit Leerzeichen in Quotes setzen:
c:\"Program Files"\Eclipse\...

Ist diese Umgebungsvariable gesetzt, wird bei einer Exception-Meldung angeboten, in den die Fehlermeldung betreffenden Quelltext zu springen.

CX_EXEC EXE-Datei mit der ClassiX gestartet wird. z.B.: cx_oso.exe oder cx_osuo.exe  
CX_FORCE_NONPERS_LOCALES Ignorieren persistenter Locales Boolean
Default: FALSE
Erzwingt die Benutzung der Datei "locales.txt" zum Laden der Locale-Informationen (siehe auch CX_LOCALE_FILENAME), auch wenn Locale-Informationen in der Datenbank gespeichert sind.
ab DLL Version 4.5.2.173038 ohne Bedeutung
CX_FORCED_LOGFILENAME
198888
Setzt den Wert von CX_LOGFILENAME, damit die Log-Datei an eine bestimmte Stelle geschrieben wird, ohne die logging.ini anpassen zu müssen. String  
CX_GARBAGE_LOGGING_THRESHOLD Garbage-Collection-Läufe protokollieren, die länger als n Millisekunden dauern Zahl (in Millisekunden) Logging in Kategorie cx.gc mit INFO-Level
CX_GLOBAL_FETCH_POLICY Anzahl an Speicherseiten, die als ein Paket vom Server an den Client übermittelt werden. 1 (=4096Bytes, bzw. Größe der page size)) Bei "0" wird das gesamte Cluster, bei einer negativen Zahl im streaming mode übermittelt.

CX_HELPROOT
CX_HELPROOT_APPSWH
CX_HELPROOT_INSTANTVIEW

Adresse der Online-Dokumentation des ClassiX®-Systems String
Default: http-Adresse

http://appswarehouse.de
http://instantview.org
 

Die Online-Dokumentation des ClassiX®-Systems basiert auf Tiki Wiki.

CX_HELPROOT sollte als leer definiert werden.
CX_HELPROOT_APPSWH verweist auf die Anwenderdokumentation und CX_HELPROOT_INSTANTVIEW verweist auf die technische Dokumentation

Gemeinsam mit diesen Variablen muss auch CX_WIKI_HELP auf TRUE gesetzt werden

Wenn Umgebungsvariable CX_HELPROOT definiert ist, so wird das HTML-File in
CX_HELPROOT\de_APPSWH gesucht.

CX_HELP_SYSTEM Auswahl der Methode, mit der ClassiX mit dem Browser zu kommunizieren versucht. String, folgende Werte sind zulässig und werden in dieser Reihenfolge probiert, bis eine erfolgreich ist:

SYSTEM
COM
DDE
CMD
 

Mehrere Werte können durch Komma getrennt aufgeführt werden. Ist die Variable nicht gesetzt werden alle Methoden ausprobiert.

Hilfeseiten werden als HTML-Seiten im Browser angezeigt. Es obliegt dem Benutzer, einen Browser seiner Wahl zu installieren und zu verwenden. ClassiX kann auf verschiedene Weisen versuchen, den eingestellten Browser zu ermitteln und ihn dazu veranlassen, bestimmte Hilfeseiten anzeigen zu lassen.
  1. SYSTEM: An das Betriebssystem wird das Kommando übergeben, eine bestimmte URL zu öffnen
  2. COM: Über die Browser COM-Schnittstelle wird versucht, eine Seite aufzurufen
  3. DDE: Über die DDE-Schnittstelle wird eine Kommunikation mit dem Browser versucht. Dies funktioniert nur, wenn der Browser bereits geöffnet ist.
  4. CMD: Über die Registry wird das Executable zum Browser gesucht und mit der URL als Parameter ausgeführt.
CX_HIDE_OS_EXCEPTION_REPORT Verhindert, wenn aktiviert, dass die von ObjectStore herausgegebene Fehlermeldung einer Exception im Fehlerfenster angezeigt wird Boolean: 1, TRUE oder 0, FALSE oder nicht gesetzt  
CX_HTTPS_KEY_FILE Pfad zur Datei mit privatem Schlüssel. String, z.B. C:\ssl\server.key Notwendig, um den Server für die WebService-Schnittstelle mit HTTPS zu starten.
CX_HTTPS_CERT_FILE Pfad zur Datei, welche das Server-Zertifikat enthält. String, z.B. C:\ssl\server.crt Notwendig, um den Server für die WebService-Schnittstelle mit HTTPS zu starten.
CX_IBUF_SIZE Puffergröße für InstantView®-Code in Bytes Zahl
Default: 200.000
für extrem große InstantView®-Module
CX_ICONMAPPER Mapping der Icon-Namen im InstantView®--Code zu Namen der Image-Files für verschiedene Varianten Standard ist CXSTRING.004 im Folder System mögliche Werte:
- Filename, der Pfad zum System-Folder wird ergänzt
- vollständiger Pfad, CX_ROOTDIR wird substituiert

ab Version 4.5.2.170796

CX_IGNORE_VERSION_CHECK Ignoriert ungültige Betriebssystem-Konfigurationen Boolean
Default: FALSE
Wird verwendet, um "ausnahmsweise" eine ClassiX-Anwendung auf einer eigentlich nicht unterstützten Betriebssystem-Konfiguration laufen zu lassen (z.B. ClassiX 4.5 32-Bit auf Windows Vista 64-Bit). Diese Variable kann nicht in der classix.cfg gesetzt werden.
CX_LANG Sprachangabe für die Hilfedateien DE Wird als Bestandteil des Hilfepfades (CX_HELPROOT) ersetzt um die Hilfeseiten in der gewünschten Sprache zu finden.
CX_LICENSE_FILE Pfad zur Lizenzdatei String, z.B. c:\classix\classix.lic Muss immer angegeben werde, sonst findet das System keine Lizenzdatei.
CX_LISTVIEW_READONLY_TXN ObjectListView benutzt für die Anzeige und die Sortierung eine Read-Only-Transaktion, wenn die Liste mehr als n Einträge enthält und keine Transaktion offen ist. Offene Transaktionen werden nicht beendet. Integer 0 oder nicht gesetzt: Normales Transaktionshandling.
> 0: Read-Only-Transaktion wird für Darstellung und Sortierung genutzt, wenn keine Transaktion offen ist. Offene Transaktionen werden nicht beendet.
CX_LOCAL_DIRECTORY ClassiX® Verzeichnis auf lokalem Client String, z.B. c:\ClassiX Muss immer angegeben werden, falls auf dem Client Controls installiert werden oder wenn zum schnelleren Start von ClassiX® eine lokale Kopie der ClassiX® Dlls abgelegt wird.
CX_LOCALE_FILENAME Name der Locale-Definitionsdatei String
Default: "Locales.txt"
Name der XML Datei, in der die Locale-Definitionen stehen  Die Datei wird im System-Pfad gesucht.
CX_LOG_FILE Logging-System Ein- / Ausschalten ON, OFF oder Filename Ist das Logging eingeschaltet, werden automatisch Start / Ende,  Fehlermeldungen und Warnungen (in Abh. der Einstellungen für das logging)in ein Logfile geschrieben, das im System-Out-Ordner von ClassiX® liegt. Zusätzlich können aus Anwendungen heraus mittels der Funktion Log() des SYSTEM-Managers Texte in das Logfile geschrieben werden (ebenfalls nur bei eingeschaltetem Logging)
CX_LOG_STACK deprecated Zahl Zu Debugzwecken; das Loggen der Stackeinträge kann zu einem Absturz führen, wenn die Objekte vom Stack bereits zerstört sind

Wird nicht mehr verwendet.

CX_LOGGING_INI Konfigurationsdatei für Logging-System Dateipfad der logging.ini Datei.
Default: %CX_SYSTEM%\logging.ini
Datei wird immer im ClassiX®-Systemverzeichnis gesucht. Sollte explizit der Dateipfad gesetzt sein - und sollte dieser falsch sein - wird KEIN Log-File sondern in Standard-Out geschrieben.
CX_MACRO_LOGGING_THRESHOLD Nur die Laufzeit von Makros loggen, die min. n Sekunden liefen Zahl (in Sekunden, Auflösung beträgt 1 Sekunde) Das Logging für die Kategorie cx.rqdsp.time muss auf DEBUG stehen
CX_MAP gibt an, wo die .map-Files der DLLs liegen. String, Verzeichnisname  nur für ClassiX®-Supervisor
MorphIT
CX_MORPHIT_BACKGROUND Ist gesetzt, falls ClassiX vom MorphIT-Launcher gestartet wurde. 1 oder nicht gesetzt Diese Variable wird vom Launcher automatisch gesetzt und darf nicht manuell geändert werden, weil der NodeJS-Server ansonsten die Verbindung verweigert.
CX_MORPHIT_COMMAND_TIMEOUT Timeout in Millisekunden für MorphITServerCommand. Zahl 60000, falls die Variable nicht gesetzt ist.
CX_MORPHIT_ENDPOINT Der Websocket- Endpunkt zu dem sich ClassiX verbinden soll. String Wird automatisch vom Launcher gesetzt, oder manuell. Wird von webService::StartMorphITAutomatically benötigt.
CX_MORPHIT_HOST Der Websocket-Host zu dem sich ClassiX verbinden soll. String
CX_MORPHIT_NONCE   String Wird vom Launcher gesetzt und zur Authentifizierung mit dem NodeJS-Server verwendet und darf nicht manuell gesetzt werden.
CX_MORPHIT_PORT Der Websocket-Port zu dem sich ClassiX verbinden soll. Zahl Wird automatisch vom Launcher gesetzt, oder manuell. Wird von webService::StartMorphITAutomatically benötigt.
CX_MORPHIT_SSL Gibt an, ob sich ClassiX per ws:// oder wss:// verbinden soll. 1, oder nicht gesetzt
CX_OOPS_LOG Gibt an, ob der CX-Out-Of-Process ein eigenes Logfile schreiben soll. 1, oder nicht gesetzt Der entsprechende Logger für den CX-OOPS heißt log4plus.logger.cx.oops.
CX_PATH zusätzliche Pfade, in denen ClassiX® Dateien gesucht werden String, Verzeichnisname  die Verzeichnisse werden durch Semikolon getrennt und in der angegeben Reihenfolge durchsucht
CX_PERF_LOGGING_THRESHOLD_PAGE Nur Laufzeiten/DB-Ressourcen loggen wenn seit dem letzten Eintrag die angegebene Zahl von Sektoren gelesen oder geschrieben wurden. Zahl Default: 100
CX_PERF_LOGGING_THRESHOLD_TIME Nur Laufzeiten/DB-Ressourcen loggen wenn seit dem letzten Eintrag die angegebene Zeitspanne verstrichen ist. Zahl Die Zeitspanne wird in Sekunden angegeben. 0 entspricht unendlich, d.h. es wird nur geloggt wenn die eingestellte Anzahl von Pages (siehe CX_PERF_LOGGING_THRESHOLD_PAGE) überschritten wird.
Default ist 0.
CX_PREVENT_BIRT_SERVER Verhindert das automatische Starten des BIRT-Servers beliebig Möchte man das automatische Starten des BIRT-Servers verhindern, kann man die Umgebungsvariable CX_PREVENT_BIRT_SERVER setzen. Der BIRT-Server kann auch mithilfe der Batch-Datei Start_BIRT_Server.bat im Bin-Verzeichnis gestartet werden.

CX_PROFILE_DEBUG_LEVEL

Nicht mehr verwenden, wird in Zukunft nicht mehr unterstützt!
Setzt den Debug-Level für das Profiling Zahl Ab Level 2 wird Logging auf DB-Ebene eingeschaltet.
CX_QUERY_MODE Query-Modus NORMAL, COPY, LOW oder LOW_COPY
Default: NORMAL
NORMAL: Query ggf. im LOW-Modus wiederholen, falls der Address Space nicht ausreicht
COPY: wie NORMAL, am Ende die Ergebniscollection intern kopieren und die Kopie zurückliefern
LOW: Query im vorhandenen Address Space bestmöglich ausführen; am Ende Address Space wieder freigeben
LOW_COPY: LOW und COPY kombiniert
CX_RELATIVE_WINDOW_POS Verwendung relativer Windows-Koordinaten TRUE oder FALSE
Default: FALSE
Wenn TRUE werden die in den Skripten angegebenen Fensterkoordinaten relativ zum Control-Window interpretiert. Wenn FALSE sind es absolute Bildschirm-Koordinaten.
CX_REMOTE_TIMEOUT Wartezeit in ClassiX bis ein Timeout für die Antwort für eine Remote-Msg gesendet wird. Zahl Wartezeit in Sekunden.
CX_REPORT_DATA Pfad zu den BIRT-data-files String, Verzeichnisname Gibt den Pfad an, in dem die Birt-Daten-Dateien gefunden werden können. Für mehr Details siehe die BIRT-Installationsseite.

Achtung!
Auf diese Umgebungsvariable greift beim Bearbeiten von BIRT-Berichten sowohl ClassiX als auch Eclipse-BIRT zu. Definieren Sie deshalb bitte diese Umgebungsvariable als Windows-Umgebungsvariable und nicht in der aufrufenden Batchdatei.

CX_REPORT_OUTPUT (ab 4.5.2.172597) Pfad zu den von BIRT erzeugten Berichten (beispielsweise im PDF-Format Verzeichnis
Default: %TMP%
Hiermit kann eingestellt werden, wohin Berichte von BIRT generiert werden, beispielsweise wenn es Probleme mit Berechtigungen auf Verzeichnissen gibt. Diese Umgebungsvariable muss nicht gesetzt werden. In diesem Fall werden die Berichte automatisch im Temp-Verzeichnis abgelegt.
CX_REPORT_FORCED_WRITE temporäre Umschalten der IV-Befehle in der Update-Modus. beliebig  Nur wenn mit OpenDB(READ) im MVCC-Mode gearbeitet wird. Jedes Umschalten wird im Logfile protokolliert. Nur für Testzwecke.
CX_REPORT_STARTUP Setzen einer Log-Datei zur Protokollierung der ClassiX Initialisierung Filename In der angegebenen Datei protokolliert ClassiX die einzelnen Schritte beim Starten. Wenn ClassiX nicht startet und keine Logfile-Einträge in der normalen Log-Datei angezeigt werden, kann diese Einstellung helfen, das Problem zu finden.
CX_REPORTS Pfad zu den Birt-Reports Verzeichnis(se) Ein oder mehrere (durch ; getrennte) Pfade zu Birt-Reports
CX_REPORTS_OUT Verzeichnis, in dem neue Birt-Reports erstellt werden Verzeichnis Pfad zu dem Verzeichnis, in dem neue Birt-Reports abgelegt werden
CX_RESERVED_FOR_APPS Speicher, der für Programme reserviert werden soll, bevor die Cache-Größe berechnet wird Zahl, Standard: 32 in MBytes
CX_ROOTDIR ClassiX®  Installation -Verzeichnis String, Verzeichnisname kann nicht in CLASSIX.INI gesetzt werden.
CX_SHOW_LOADED_DLLS Im Logfile werden alle geladenen Dlls protokolliert, welche direkt vor der Festlegung der PAR (Persistent Address Range) durch ObjectStore bereits geladen sind. TRUE oder FALSE
Default: FALSE
Kann zur Untersuchung von Address-Space-Fehlern genutzt werden, sollte aber nicht standardmäßig gesetzt sein, da der ClassiX®-Start etwas verzögert wird.
CX_SHOW_ALL_WINDOWS_IN_TASKBAR In der Taskbar werden standardmäßig 202491 alle Fenster von ClassiX aufgeführt. Dies kann über diese Umgebungsvariable unterbunden werden, so dass nur noch die Control-Windows des Projekts angezeigt wird. 1 oder 0
Default: 1
 
CX_SHOW_STACK_ON_ERROR Wenn ein Fehler Auftritt zeigt die Fehlermeldung den vor dem IV-Befehl, der den Fehler ausgelöst hat, gültigen IV-Stack an. 0 oder 1
Default: 0
0 oder nicht gesetzt: Stack wird nicht angezeigt. 1: Stack wird angezeigt.

Das Aufsammeln und Mitführen der Stackinformationen ist zeitaufwendig. Daher ist es per Standard ausgeschaltet. Im Fehlerfall kann die Stackanzeige eingeschaltet werden, um zusätzliche Informationen zum Auftreten des Fehlers zu erhalten.

CX_SPLASH_NOT_TOPMOST Splash-Window wird nicht mehr über allen anderen Fenstern gezeichnet.

0 oder 1
Default: 0

0 oder nicht gesetzt: Splash-Window ist ein Topmost-Window
1: Splash-Window ist kein Topmost-Window
CX_START_STACK

Start-Stack als JSON-Array. Wird von CX_SYSTEM_OBJECT::Start verwendet.
Der Stack wird nur geladen, wenn die Startoption load_start_stack gesetzt ist.

JSON-Array  
CX_SYNC_SERVER Server-url-Adresse für die Synchronisation http://localhost:444  
CX_SYNC_SENDER Senderkennung bei der Synchronisation. Damit lassen sich Zuordnung von Daten für die einzelnen Empfänger definieren, z.B.White-/Blacklist HH  
CX_SYSTEM ClassiX®  System-Directory String
Default: CX_ROOTDIR\system
kann nicht in CLASSIX.INI gesetzt werden
CX_SYSTEM_DB Name der Datenbank, in der persistent gehaltene Systeminformationen (z.B. aus classix.dic) gespeichert sind. 

String
Default: CX_DATABASE

 
CX_SYSTEM_OUT

ClassiX®  System-Directory (Schreiben)

Beeinflusst auch das CX_LOGFILENAME in der logging.ini

String
Default: System\SystemOut
In dieses Verzeichnis werden Logfiles und Crashdumps geschrieben. Diese Umgebungsvariable kann nicht in der CLASSIX.INI gesetzt werden.
Wenn log4cplus.OrganizeLogsByDate gesetzt ist, dann werden die Logs in Unterverzeichnissen nach Datum organisiert. (/YYYY/MM/DD)
CX_TCP_CONNECTION_IPV4_ONLY Auflösung von Hostnamen in IPv4-Adressen erzwingen TRUE oder FALSE
Default: FALSE
Ist die Variable gesetzt, löst die CX_TCP_CONNECTION Klasse Hostnamen nur noch in IPv4-Adressen auf.
CX_TCP_CONNECTION_READ_TIMEOUT Standard-Timeout für Read-Operationen vorgeben. INTEGER
Default:0
Die Variable gibt die maximale Wartezeit bei Read-Aufrufen der CX_TCP_CONNECTION Klasse in Millisekunden vor. Dieser Timeout kann für jede einzelne Verbindung über das DDI-Feld readTimeout angepasst werden.
CX_TEST_E_MAIL Werden aus ClassiX heraus E-Mails über den Provider eMail.mod versendet, wird auf diese E-Mail Adresse umgeleitet String (z.B. support um classix.de) Hilfreich bei Tests
CX_TRAY_DISABLE Tray komplett deaktivieren TRUE oder FALSE
Default: FALSE
Wenn die Variable gesetzt ist, wird der Logger ebenfalls deaktiviert
CX_TRAY_DISABLE_DRAG_DROP Drag&Drop-Unterstützung für das Tray deaktivieren TRUE oder FALSE
Default: FALSE
Bei Problemen mit dem Tray empfiehlt es sich diese Variable zu setzen, weil das Tray Daten aus dem Speicher der Taskleiste liest, um das Draggen zu gewährleisten. Dies kann auf einigen Systemen zu Problemen führen.

Wird die Variable CX_TRAY_DISABLE gesetzt, dann wird CX_TRAY_DISABLE_DRAG_DROP ignoriert

CX_TS_CACHE_SIZE Feste Cache-Größe, wenn ClassiX® auf einem Terminal Server läuft Zahl
Default: 64
in MBytes
CX_TXN_LOGGING_THRESHOLD Nur das Ende von Datenbanktransaktionen loggen, die eine Dauer von mindestens n Sekunden hatten Zahl (in Sekunden, Auflösung beträgt 1 Sekunde) Wenn nicht gesetzt, werden alle Transaktionsaktionen geloggt. Das Logging für die Kategorie cx.txn muss auf DEBUG stehen
CX_WEBSRV_PORT Ist diese Umgebungsvariable gesetzt, wird standardmäßig der interne Webserver von ClassiX mit diesem Port geöffnet, siehe.

80   - Standard Http
443 - Standard Https

 
CX_WEBSRV_SSL Aktivieren des Verschlüsselung des HTTP-Protokolls, siehe    
CX_WIKI_HELP Aktiviert die korrekte Pfadauflösung der F1-Hilfe für das Tiki Wiki Möglicher Wert: TRUE
Default: FALSE
Es müssen die CX_HELPROOT Umgebungsvariablen parallel gesetzt sein
CX_WINDOW_STORAGE_SAVE Legt fest, ob und wo Windows-Einstellungen (Positionen, Größen, Spaltenbreiten, ...) gespeichert werden sollen. Integer (Default: 0) 0: Nicht speichern, 1: Transient speichern, 2: Persistent (in der Registry) speichern
CX_WINDOW_STORAGE_LOAD Legt fest, ob Windows-Einstellungen (Positionen, Größen, Spaltenbreiten, ...) geladen werden sollen. TRUE oder FALSE
Default: TRUE
Wenn TRUE werden vorhandene Window/Widget Einstellungen beim Öffnen eines Fensters aus einem vorhandenem Storage geladen

Anwender-Umgebungsvariablen

Name Beschreibung Wert Bemerkung
CX_BIN Verzeichnisname der DLLs und .exe Dateien String, z.B. %CX_ROOTDIR%\Bin\%CX_VERSION% s.a. CX_VERSION
CX_CUSTOMER_NAME (Sub-)Verzeichnis Name eines Mandanten/Kunden innerhalb eines Projekts z.B. \\ClassiX\Gestin\AppsWH\Gestin\Kundenname oder auch \\ClassiX\Gestin\Projects\Kundenname s.a. CX_CUSTOMER_DATA, CX_PROJECT_NAME
CX_COUNTRY Landescode Zahl zwischen 0 und 255  für Verwaltung ortsspezifischer Informationen (Locale)
CX_CUSTOMER_DATA Pfad des kundenspezifischen Data-Verzeichnisses \\ClassiX\Kunde\AppsWh\Kunde\data-Verzeichnis Wird benutzt für Import/Export kundenspezifischer Daten, wie Transaktionsbeschreibungen und Geschäftsprozesse. (s.a. CX_CUSTOMER_NAME, CX_PROJECT_NAME)
CX_GHOSTDIR Verzeichnisname der Ghostscript DLLs und .exe z.B. c:\Programme\gs\gs6.53\bin

Ausdruck von PDF-Dateien über Ghostscript. Es wird zusätzlich noch die PDFPrint.bat im "Projects"-Verzeichnis benötigt.

Wird benötigt, um über den OLE-Druck (MS Word-Druck) Dateien im PDF-Format erstellen zu können. (Siehe Modul print.mod Makro "PrintToPDF")

Achtung: Ab MS Word 2007 nicht mehr nötig, das MS Word selbst in das .pdf Format konvertiert!

CX_ITEM_INVENTORY_TAKING_MODE Variable um die Einzelerfassung in Gestin zu aktivieren. z.B. 0, 1, false, true etc Wird diese Variable gesetzt, ist die Einzelerfassung aktiviert. Zum Deaktivieren muss die Variable wieder auskommentiert oder die ganze Zeile gelöscht werden.
CX_LIBODIR Verzeichnisname der LibreOffice DLLs und .exe z.B. C:\Program Files (x86)\LibreOffice 5\program Konvertierung von DOCX-Dateien nach PDF. Wird unter MorphIT benötigt, da MS-Word nicht von einem Dienst aus aufgerufen werden kann.
CX_PROJECT_NAME Name des ClassiX Projektes bzw. des Kunden aus Sicht des ClassiX Lieferanten. z.B. Evaluate, GESTIN oder Kundenname

Im Verzeichnis ..\ClassiX\%CX_PROJECT_NAME%\ befinden sich alle Unterverzeichnisse des ClassiX Systems. Darüber hinaus befinden sich im Verzeichnis appswh\%CX_PROJECT_NAME%\*.* die Projekt- bzw. Kundenspezifisch abgeleiteten Module. (s.a. CX_CUSTOMER_NAME, CX_CUSTOMER_DATA)

CX_PROJECT_INITIALS Kürzel des ClassiX Projektes bzw. des Kunden aus Sicht des ClassiX Lieferanten. z.B. EVA, GST oder Kundennamenskürzel Projekt- bzw. Kundenspezifisch abgeleitete Module enden mit diesem Kürzel _%CX_PROJECT_INITIALS%.mod, also z.B. itmcoedt_eva.mod. Projekt- bzw. Kundenspezifisch eigens erstellte Module (keine Ableitung von bestehenden Modulen!) beginnen mit diesem Kürzel, also z.B. eva_bottlesOfBeer.mod.
CX_PROJECT Dateiname des Anwendungsprojekts. String, z.B. %CX_ROOTDIR%\Projects\evaluate.cxp Innerhalb eines ClassiX Projektes bzw. eines ClassiX Systems eines Kunden können sich unterschiedliche Anwendungsprojekte/Anwendungen befinden, z.B. evaluate.cxp, evaluate_WIP.cxp, evaluate_LOAD.cxp, GESTIN.cxp, usw..
CX_WEB_PROXY HTTP-Proxy-Server String, z.B. "192.168.1.1:3128" für Internetverbindungen (z.B. bei Währungstabellen-Aktualisierung oder UStIDNr.-Prüfung), falls ein Proxyserver benötigt wird.
CX_WORD_DOT Pfad der Dokumentenvorlage Datei für Word (*.dot)  String, z.B. %CX_ROOTDIR%\System\classix.dot  
CX_REGION Region-Code  Zahl, beliebig lang  für Verwaltung ortsspezifischer Informationen (Locale)
CX_STATE Bundesland-Code Zahl zwischen 0 und 255  für Verwaltung ortsspezifischer Informationen (Locale)
CX_VERSION Zu benutzende DLL-Version in der Form Z.Z

String, z.B. %CX_ROOTDIR%\Bin\%CX_VERSION%

Zum Beispiel 4.7 oder 5.0

Der Wert sollte entweder als Umgebungsvariable auf dem Rechner insgesamt oder aber in der projekt.bat vorgegeben werden!

ObjectStore-Umgebungsvariablen

Name Beschreibung (Beispiel-)Wert Bemerkung
OS_SCHEMA_PATH Pfad zu den Schema Datenbanken des ClassiX Systems (*.adb Dateien). Diese Dateien müssen physikalisch immer auf dem gleichen Server wie die Datenbank sein Pfadangabe  
OS_AS_SIZE siehe hier

0x5000000000

 
OS_AUTH Authentifizierungsart gegenüber dem ObjectStore-Server NONE  
OS_ENABLE_DECACHE_SOFT_POINTERS_AFTER_AS_RELEASE Gibt an, ob der Cache für Soft-Pointer nach einem Address-Space-Release wieder freigegeben werden soll. 1

Sollte nur gesetzt werden, wenn große Probleme mit Address-Space bestehen. Unter 64-Bit ist es also lediglich eine Performance-Bremse

OS_CACHE_SIZE

Die Größe des Caches kann (unter 64bit) maximal auf 0x20000000000, d.h. 2TB gesetzt werden. Es ist darauf zu achten, die Cache Size auf nicht größer als die Hälfte des zur Verfügung stehenden Arbeitsspeichers zu setzen. Die Größe des Cache sollte dann kleiner eingestellt werden, wenn weitere ObjectStore Sessions oder andere Speicher intensive Anwendungen gleichzeitig ausgeführt werden.

Es wird empfohlen, anstatt dieser die Umgebungsvariable CX_CACHE_SIZE_FACTOR (s.o.) zu setzen, die die Cache Size Größe prozentual zum Arbeitsspeicher errechnet und mit diesem Wert dann die OS_CACHE_SIZE dynamisch setzt.

0x100000000 z.B. 4GB bei einem Arbeitsspeicher von 8GB
OS_SNDBUF_SIZE Müssen mit den ObjectStore-Server-Parametern Preferred Network Receive Buffer Size und Preferred Network Send Buffer Size übereinstimmen. Siehe hier. 65536  
OS_RCVBUF_SIZE 65536  

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