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CXOOP2OSUO.EXE - OutOfProcess Server

CXOOP2OSUO.EXE - OutOfProcess Server

Das Programm cxoop2osuo.exe ("Out of Process-Server" oder kurz OOPS) wird als Hintergrundprogramm von ClassiX gestartet und  wurde ursprünglich als cxoopso.exe für das Drucken von BIRT benötigt. Ab der DLL-Version 4.5.2.154751 wurde die Funktionalität des Programms erweitert, so dass nun auch die CrashDump über dieses Programm erzeugt werden.

Die Kommunikation mit dem ClassiX-Prozess erfolgt über Shared-Memory, sodass eine Firewall oder Netzwerkadapter die Kommunikation mit dem OOPS grundsätzlich nicht behindern. Gleichzeitig heißt das auch, dass sich mehrere ClassiX-Prozesse im gleichen lokalen Netzwerk nicht den gleichen OOPS teilen können und auf jeder Maschine ein OOPS-Prozess gestartet werden muss.

CXOOP2OSO.EXE wird beim ersten Start einer ClassiX-Anwendung gestartet und überlebt das abnormale Beenden der Anwendung. Sollten mehrere ClassiX-Anwendungen gestartet werden, so wird cxoop2oso.exe dennoch nur einmal gestartet. Beim normalen Beenden der letzten ClassiX-Anwendung wird das Programm automatisch mit beendet.

Normalerweise schreibt der OOPS keine Log-Datei. Wird die Umgebungsvariable CX_OOPS_LOG im startenden ClassiX-Prozess gesetzt, dann liest der OOPS auch die logging.ini des ClassiX-Prozesses ein und schreibt eine Log-Datei in das gleiche Ausgabeverzeichnis, wie der Hauptprozess. Die Log-Dateien enthalten "OOPS" im Namen.

Der OOPS schreibt auch ohne die Angabe von CX_OOPS_LOG die wichtigsten Log-Einträge auf die eigene Konsole, die per ShowOOPSConsoleWindow jederzeit geöffnet werden kann.

Aufrufbeispiel:

Der OOPS kann zur schnellen Fehlersuche auch manuell in der Console gestartet werden. 

cxoop2osuo.exe -c -e

 Mit diesem Befehl wird der OOPS im Konsolen-Modus gestartet und beendet sich nicht automatisch, nachdem der letzte ClassiX-Prozess beendet wurde. Mit -e wird das Logging aktiviert, was auf der Konsole zu einer Fehlermeldung führt, da keine logging.ini angegeben wurde, aber der Prozess wird trotzdem sauber arbeiten und Meldungen bis zum DEBUG-Level auf die Konsole loggen. Ohne die Angabe von -e logget der OOPS nur bis INFO.

 

Um noch ausführlichere Debug-Informationen zu erhalten, sollte der OOPS mit folgender logging.ini gestartet werden:

console_logging.ini
log4cplus.rootLogger=TRACE, CONSOLE

log4cplus.appender.CONSOLE=log4cplus::ConsoleAppender
log4cplus.appender.CONSOLE.layout=log4cplus::PatternLayout
log4cplus.appender.CONSOLE.layout.ConversionPattern=%5p %c - %m%n

 

Das Verzeichnis, in dem diese Datei enthalten ist, sollte vor dem Start der Umgebungsvariablen CX_SYSTEM zugewiesen werden und dann kann der Prozess wie folgt gestartet werden.

SET CX_SYSTEM=...
cxoop2osuo.exe -c -e -l console_logging.ini

 

 

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